Woher unsere Evidenzbasis stammt.
Klinische Empfehlungen in duktus basieren auf aktuellen S3-Leitlinien der AWMF.
15 Störungsbilder in 11 Kategorien.
Neue Leitlinienversionen integrieren wir innerhalb von 90 Tagen.
Affektive Störungen
- Unipolare DepressionF32, F33
- Bipolare StörungenF31
Angst- und Zwangsstörungen
- AngststörungenF40, F41
- ZwangsstörungenF42
Trauma- und Belastungsstörungen
- PTBSF43.1
Persönlichkeitsstörungen
- Borderline-PSF60.31
Psychotische Störungen
- SchizophrenieF20
Essstörungen
- Anorexia, Bulimia, BESF50
Suchterkrankungen
- Alkoholbezogene StörungenF10
Somatoforme Störungen
- Somatische BelastungsstörungF45
Entwicklungsstörungen
- ADHS ErwachsenenalterF90
- Autismus-SpektrumF84
Neurokognitive Störungen
- DemenzenF00, F01, G30
Schlafstörungen
- InsomnieG47.0, F51.0
Primärquellen: register.awmf.org · leitlinien.de · BfArM ICD-10-GM
Stand: 2026-04 · vierteljährliche Synchronisierung
Jede Empfehlung trägt ihre Evidenz sichtbar mit.
Evidenzklassifikation und Empfehlungsgrade nach AWMF, ergänzt um Effektstärken, NNT und OR.
Evidenzgrade
Höchste Evidenz
Meta-Analysen randomisierter kontrollierter Studien
Hohe Evidenz
Mindestens eine randomisierte kontrollierte Studie
Mittlere Evidenz
Kontrollierte Studie ohne Randomisierung
Eingeschränkte Evidenz
Quasi-experimentelle Studie
Niedrige Evidenz
Nicht-experimentelle deskriptive Studien
Expertenmeinung
Konsensusberichte, klinische Erfahrung
Empfehlungsgrade
„soll“
Starke Empfehlung — Evidenzgrad Ia/Ib
„sollte“
Empfehlung — Evidenzgrad IIa–III
„kann“
Offene Empfehlung — begrenzte Evidenz
Klinischer Konsensuspunkt
Expertenkonsens bei fehlender Studienlage
Epidemiologische Daten bevorzugt aus deutschen Quellen (DEGS/DEGS2), ergänzt durch internationale Studien.
Integrierte psychometrische Verfahren.
Unterstützung bei Auswahl, Interpretation und Verlaufsmessung — alle Instrumente in deutsch validierter Fassung.
PHQ-9
Depressionsscreening & -verlauf
Automatisches Tracking über Sitzungen.
GAD-7
Angstscreening & -verlauf
Verlaufsmessung, Schweregrad-Einordnung.
BDI-II
Depressionsdiagnostik
Interpretation der Summenwerte, Subskalen.
SKID-5
Strukturierte klinische Diagnostik
Unterstützung bei systematischer Durchführung.
C-SSRS
Suizidrisiko-Erhebung
Strukturierte Erfassung im Krisenprotokoll.
ORS/SRS
Therapie-Outcome & Beziehungsfeedback
Session-by-Session-Dokumentation.
KI-Nutzung unter Psychotherapeut:innen in Ausbildung.
Explorative, standardisierte Online-Befragung von 270 Psychotherapeut:innen in Ausbildung, offen rekrutiert und nicht repräsentativ.
61,5 %
berichteten eine berufliche Nutzung von KI-Werkzeugen
78,3 %
der Nutzenden setzen ChatGPT ein
Doku
häufigster Anwendungsfall unter den Nutzenden
n = 270
Teilnehmende, explorativ, nicht repräsentativ
Einsatzbereiche
- Dokumentation73,5 %
- Psychoedukation48,8 %
- Fallkonzeptualisierung31,3 %
Schlussfolgerung
„Erhebliche Diskrepanz zwischen KI-Nutzung und institutioneller Vorbereitung. Die Mehrheit nutzt KI ohne rechtlichen Rahmen, ohne Patientenaufklärung und mit unzureichender Datenschutzkompetenz.“
Nur 12,0 % haben Zugang zu einem spezialisierten, DSGVO-konformen Tool. 67,5 % haben Patient:innen nicht aufgeklärt.
Methodik & Transparenz
Studientyp
Explorative Online-Erhebung, anonym, nicht-interventionell. Standardisiertes Instrument mit 32 Items in vier Konstrukten (Nutzung, Datenschutzkompetenz, Rahmenbedingungen, Bedarfe). Keine Zufallsstichprobe — die Ergebnisse sind nicht auf die Grundgesamtheit der Ausbildungsteilnehmenden übertragbar.
Erhebungszeitraum
Januar – März 2026. Erhebung über eine standardisierte Online-Umfrage; Mehrfachteilnahmen wurden technisch verhindert.
Stichprobe & Sampling
n = 270 Psychotherapeut:innen in Ausbildung. Offene Rekrutierung über Aushänge, direkte Ansprache, E-Mail und soziale Netzwerke. Teilnahme freiwillig, ohne Aufwandsentschädigung. Es wurde keine definierte Institutsstichprobe gezogen; Angaben zu Instituten sind daher nicht quotierbar.
Ethik & Datenschutz
Die Erhebung wurde freiwillig und anonym durchgeführt; es wurden keine personenbezogenen Daten erhoben. Ein Ethikvotum liegt nicht vor. Vor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung werden Methodik, datenschutzrechtliche Einordnung und die gegebenenfalls erforderliche ethische Bewertung abschließend dokumentiert.
Förderung & COI
Keine externe Drittmittelfinanzierung. Ein Antrag auf das EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird vorbereitet. Die Förderentscheidung liegt noch nicht vor. Co-Autor:innen sind teilweise an der duktus-Entwicklung beteiligt — dieser Interessenkonflikt wird in jeder Publikation offengelegt.
Veröffentlichung
Preprint geplant für Q3/2026. Manuskript in Vorbereitung für ein peer-reviewed Open-Access-Journal. Ein anonymisierter Datensatz wird auf Anfrage für Replikationen bereitgestellt.
Fragen zur Methodik oder Interesse am anonymisierten Datensatz? research@duktus-pro.de
Monatlich geprüft. In 90 Tagen integriert.
Datenquellen
- AWMF-Leitlinienregister — S3-Leitlinien mit Psychotherapie-Relevanz
- Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) — BÄK, KBV, AWMF
- Cochrane Library — Systematische Reviews, Meta-Analysen
- PubMed / MEDLINE — Aktuelle Primärstudien und Reviews
Aktualisierungsprozess
Neue Leitlinienversionen integrieren wir innerhalb von 90 Tagen. Bei grundlegenden Änderungen der Empfehlungsgrade informieren wir aktiv.
Monatlich überprüfen wir
- 1. Neue Leitlinien-Publikationen im AWMF-Register
- 2. Relevante Meta-Analysen und systematische Reviews
- 3. Aktualisierungen der NVL
- 4. Änderungen im ICD-10-GM und DSM-5-TR
Zweckbestimmung und Grenzen.
duktus ist derzeit für Dokumentations- und Informationsunterstützung vorgesehen und nicht als Medizinprodukt zertifiziert. Es darf nicht für autonome Diagnosen oder Therapieentscheidungen verwendet werden. Die regulatorische Einordnung einzelner Funktionen wird anhand ihrer konkreten Zweckbestimmung geprüft.
Anwendungsbereich
duktus unterstützt approbierte Psychotherapeut:innen und Ärzt:innen. Es ersetzt keine Diagnosestellung und keine klinische Entscheidung.
Haftungsausschluss
Inhalte werden sorgfältig erstellt und regelmäßig aktualisiert. Haftung ausgeschlossen, sofern kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Nutzung
Die Evidenzbasis steht ausschließlich lizenzierten Nutzer:innen von duktus zur Verfügung.
Diese Evidenzbasis mitgestalten
Die Leitlinien- und Assessment-Basis wächst mit jeder Evaluation. Beteiligen Sie sich als Praxis, PiA oder Institut.