duktus research

Forschung für kontrollierbare KI-Dokumentation

duktus ist ein Gründungsvorhaben mit kostenfreiem Forschungspilot. Wir untersuchen konkrete Grenzen und Prüfmechanismen, ohne Entwicklungsziele als fertige Funktionen darzustellen.

Produktstatus und Forschungsrichtung getrennt.

Die Reifegradkennzeichnung gilt für Forschungskommunikation genauso wie für die Produktseiten.

Heute verfügbar

Strukturierter Dokumentationsflow

duktus unterstützt Psychotherapeut:innen dabei, aus Notizen, Diktat und Fallkontext strukturierte Dokumententwürfe zu erstellen, zu prüfen und abzuschließen.

Im Forschungspilot

Nutzung im Praxisalltag verstehen

Im Forschungspilot untersuchen wir Akzeptanz, wiederkehrende Nutzung, Zeitaufwand und wahrgenommene Dokumentationsqualität.

In Entwicklung

Aussagen systematischer prüfen

Im Forschungspilot untersuchen wir zusätzlich, wie klinisch relevante Aussagen systematischer auf ihre Grundlage, ihren Zeitbezug und mögliche Widersprüche geprüft werden können.

Warum dieser Forschungsfokus relevant ist.

Generische KI kann flüssigen Text erzeugen. Für klinische Dokumentation sind zusätzlich Grundlage, Zeitbezug, Widerspruch und menschliche Freigabe entscheidend.

VergleichspunktHeute im ProduktForschungs- und Entwicklungsfrage
GrundlageAusgewählte Informationen und Quellen im DokumentationsflowWie lässt sich jede relevante Aussage genauer ihrer Grundlage zuordnen?
Fehlende AngabenAbschnittsbezogener Keine-Daten-MechanismusWie werden unzureichende und widersprüchliche Grundlagen systematischer klassifiziert?
FreigabeEntwurf wird durch die Fachperson geprüftWelche Hinweise und Sperren unterstützen eine risikoadäquate Freigabe?

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Eigene Erhebung, mit sichtbaren Grenzen.

Erhebung
In einer explorativen Online-Erhebung unter 270 Psychotherapeut:innen in Ausbildung berichteten 61,5 % eine berufliche Nutzung von KI-Werkzeugen. Unter den KI-Nutzenden war Dokumentationsunterstützung der häufigste genannte Anwendungsfall.
Methodik
Explorativ, nicht repräsentativ

Explorative Online-Erhebung, anonym und nicht-interventionell, Januar – März 2026. n = 270 Psychotherapeut:innen in Ausbildung. Offene Rekrutierung über Aushänge, Direktansprache, E-Mail und soziale Netzwerke; Mehrfachteilnahmen wurden technisch verhindert. Die Stichprobe ist nicht repräsentativ; Ergebnisse sind nicht auf die Grundgesamtheit der Ausbildungsteilnehmenden übertragbar. Vor einer wissenschaftlichen Veröffentlichung werden Methodik, datenschutzrechtliche Einordnung und die gegebenenfalls erforderliche ethische Bewertung abschließend dokumentiert.

Förderstatus
Keine Förderentscheidung

Ein Antrag auf das EXIST-Gründungsstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie wird vorbereitet. Die Förderentscheidung liegt noch nicht vor.

Woran wir aktuell arbeiten.

01

Begleitevaluation des Forschungspiloten

Nutzungsverhalten, Zeitaufwand und Verständlichkeit des Dokumentationsflows im Praxisalltag untersuchen.

02

Anonymisierungs-Benchmark

Erkennung personenbezogener Angaben und Erhalt klinischer Fachbegriffe gegen etablierte Verfahren prüfen.

03

Claim- und Evidence-Harness

Grundlage, Zeitbezug, mögliche Widersprüche und Freigabepfade für klinisch relevante Aussagen strukturieren.

04

Offene Berichte

Methodik, Zwischenstände und Einschränkungen in Research Briefs und Technical Reports dokumentieren.

Forschung am realen Arbeitsablauf ausrichten.

Therapeut:innen können duktus direkt nutzen. Praxen und Institute können sich zusätzlich am begleiteten Forschungspilot beteiligen.

Kostenfreier Forschungspilot, keine Kreditkarte